Schrift vergrößern Schrift normal Schrift verkleinern
Sie befinden sich hier: Ausstellungen & Veranstaltungen  // Ausstellungen  // Aktuell

Aktuell

 

 

 

Erik Buchholz. STAMM
Malerei und Arbeiten auf Papier


Ausstellung vom 15. Juli 2017 bis zum 10. September 2017
NEUE GALERIE | PIRCKHEIMER-KABINETT


Erik Buchholz Arbeiten sind genauso wenig geradlinig wie sein Lebensweg. 1969 in Gera geboren, zog er nach einer Ausbildung zum Kfz-Schlosser Anfang der 1990er Jahre nach Baden-Württemberg, wo er als Pfleger arbeitete und die Kolping-Kunstschule Stuttgart besuchte. Wieder zurück in Thüringen, begann er 1993 mit dem Studium der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar und legte 2002 sein Diplom ab. Seither ist er in Gera freischaffend tätig, wo er sich lang schon in der kulturellen und soziokulturellen Szene engagiert. Erik Buchholz gehört zu den Gründungsmitgliedern des Klaushaus e.V. (1993), des Kunstvereins Gera (1993) und der Kunstschule Gera (2010). Das Mitglied im Verband Bildender Künstler Thüringens erhielt verschiedene Förder- und Kunstpreise (u.a. 2008 den Kunstpreis der artthuer Erfurt) sowie Arbeitsstipendien, hatte von 2006-2008 einen Lehrauftrag für Malerei an der Universität Erfurt inne. Seit 2010 ist er Lehrbeauftragter der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg der Westsächsische Hochschule Zwickau. Weiter ist Erik Buchholz Ortsteilbürgermeister in Gera-Frankenthal. Er initiierte verschiedene künstlerische Projekten, wie z. B. „Nimbus – Kunst in Landkirchen“ und ist seit Jahren mit Arbeiten im Thüringer Grafikkalender vertreten. Seine Arbeiten werden immer wieder in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und sind Teil musealer Sammlungen, u.a. auch auf Schloß Burgk.Das Werk  Erik Buchholz‘ ist stark von der Zeichnung geprägt, die Linie der Zeichnung ist seine Sprache. Mit ihnen formt er seine Gedanken, komponiert zarte, auch rätselhafte Gebilde, die Erlebtes und Erdachtes miteinander verbinden. Erik Buchholz ist ein Geschichtenerzähler. In oft jahrelangem Prozess entsteht Blatt für Blatt, Zeichnung um Zeichnung, Zeichnung über Zeichnung. „Das Bild wächst in die Höhe und baut sich ein stückweit selbst“ so Buchholz und so lagern die Linien wie Erzählstränge über- und nebeneinander, laden ein zum Spaziergang durch die Gedankenwelt des Künstlers wie der eigenen Gezeigt werden ca. 60 Arbeiten - Zeichnung, Malerei und Kaltnadelradierungen.


Einladungskarte

Exlibris von Max Klinger, Künstlerfreunden und -kollegen

Der Bildhauer, Maler, Zeichner und Radierer Max Klinger wird 1857 in Leipzig geboren. Mit Slevogt, Krogh und Hodler studiert er bei Karl Gussow in Karlsruhe und an der Berliner Akademie, 1879 ist er bei Wauters in Brüssel tätig. 1883 Übersiedlung nach Paris wo u.a. die Entwürfe für das Beethovendenkmal und 'Salome' entstehen. 1897 Rückkehr nach Berlin, ab 1888 wiederholte Italienaufenthalte, ab 1893 Niederlassung in Leipzig, seit 1903 Großjena als Zweitwohnsitz. 1892 Mitbegründer der Berliner Künstlergruppe "XI", ab 1894 Mitglied der Berliner Akademie, ab 1897 Professor an der Leipziger Akademie der Grafischen Künste, 1903 neben Max Liebermann, Fritz von Uhde und Harry Graf Kessler Vizepräsident des Deutschen Künstlerbundes, ab 1905 Vorsitzender des Villa-Romana-Vereins für das Atelierhaus in Florenz. 1920 stirbt Max Klinger  in Großjena bei Naumburg.

Klingers Werk ist von einer Komplexität, die bis heute nur schwer zu erfassen ist. Trotz sachlicher Strenge, sprüht es vor  Bildinnovationen, neuartigen Bildtypen und Material- und Bildkollagen. Das Werk umfasst ebenso 57 Exlibris, von denen 31 (dazu zwei Zustandsdrucke) auch in der Sammlung von Schloß Burgk vorhanden sind, davon eines mit der Darstellung von Schloß Burgk.

Neben Exlibris von Max Klinger werden in der Ausstellung auch Blätter von Künstlerfreunden und –kollegen gezeigt: Otto Greiner (1869 Leipzig - 1916 München) , Ludwig von Hofmann (1861 Darmstadt - 1945 Pillnitz bei Dresden), Bruno Héroux (1868 Leipzig - 1944 ebd.), Alois Kolb (1875 Wien - 1942 Leipzig) und Curt  Hasenohr-Hoelloff (1887 Leipzig – 1987 Markkleeberg).

Fragiler Takt – Tradition trifft Moderne..."

Keramische Objekte von Schülern der Regelschule Schleiz „Johann Wolfgang von Goethe“ auf Schloß Burgk

Seit 14. Juni werden auf Schloß Burgk - im Damen- und Chinasalon sowie im Kleinen Saal - die Ergebnisse des Workshops zum Projekt „Fragiler Takt - Tradition trifft Moderne“ im Rahmen des Kulturagentenprogramms gezeigt. Ausgehend von den Chinoserien (17./18. Jahrhundert) in der Keramik entwickelte die Designerin und Keramikerin Annekatrin Schönert ein Konzept, um verschiedene Räume des Museum temporät mit neuem Leben zu füllen. Die Tapeten mit chinesischen Motiven und Landschaften im Damensalon des Schlosses gaben Anregung und Inspiration. Die Klassen arbeiteten in drei Gruppen und interpretierten die Themen: Landschaft, Drachen und Menschen.

Unter Anleitung  von Annekatrin Schönert, der Kunstlehrerin Sigrid Wendel und der Kulturagentin Jana Laser lernten die Schüler, wie man Tonplatten zusammensetzt und sie dann in Kratztechnik verziert. Die Oberflächen der wurden mit Porzellan und blauen Glasuren farblich gefasst. Zusätzlich wurden Teeschalen- sogenannte Chawan - hergestellt. Entstanden sind individuell gestaltete Objekte. die bis Anfang September zu sehen sind. Das Projekt der Goethe Schule bildet den Auftakt der Reihe, in der Künstler unter dem Motto "Forever? Never!" mit Kindern und Jugendlichen für das und im Museum arbeiten.

  zum Seitenanfang